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Einstweilige Vergnügung

Uraufführung

Mit Charme, Raffinesse und Augenzwinkern Brücken bauen

Die österreichische Autorin Anna-Katharina Leitgeb hat eine wahre Begebenheit für die Bühne adaptiert. In ihrem Stück „Einstweilige Vergnügung“ greift sie die Vorkommnisse in einem Wiener Altbau motivisch auf und erzählt mit Charme, Raffinesse und Augenzwinkern die Geschichte zweier Rentnerinnen, die ihr vertrautes Domizil nicht mehr verlassen wollen und Freundschaft ausgerechnet mit drei jugendlichen Hausbesetzern schließen. Entstanden ist ein ebenso berührendes wie humorvolles Stück über Menschen in einer Ausnahmesituation, die ihre generationsspezifischen und sozialen Gegensätze zu überwinden versuchen.

Operation „Pizzeria Anarchia“: Die Geschichte der Räumung eines Wiener Altbaus mit Mietwohnungen und einer Pizzeria sorgte vor vier Jahren auch über die Grenzen Österreichs hinweg für Schlagzeilen. Ein Immobilienbesitzer hatte Punks vorübergehend ein Wohnrecht angeboten, um die Altmieter aus dem Haus zu vertreiben. Doch der Plan ging schief. Die Hausbesetzer solidarisierten sich mit den Altmietern. 1.700 Beamte wurden eingesetzt, um das Haus zu räumen - unterstützt von einem Wasserwerfer und Panzerwagen. Der Einsatz kostete mehrere hunderttausend Euro und provozierte ein mediales Erdbeben.

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Inszenierung: Till Kleine-Möller

Bühne/Kostüme: Maria Reyes Perez Fernandez

Komposition: Jacopo Salvatori

Stück: Anna-Katharina Leitgeb

Liedtexte: Till Kleine-Möller

Dramaturgie: Peter Oppermann

 

Isolde — Heidemarie Brüny

Heidrun — Joanne Gläsel

Lucia — Steffi Baur

Simon — Clemens Ansorg

Niko — Alexander Doderer

Gallerie

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