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OFFelia 

Wie fühlt es sich an, wenn man sich nach den Erlebnissen eines Tages von links nach rechts wälzt doch einfach keine Ruhe findet? Wenn einen die eigenen Gedanken nicht schlafen lassen – und dann auch noch irgendwo ein Wasserhahn tropft?

OFFelia ergründet eine der berühmtesten Erzählungen über den Wahnsinn, die zahlreiche Künstler über Jahrhunderte inspirierte:

die Geschichte von Ophelia aus Shakespeares Tra- gödie Hamlet, die nach dem Verlust von Liebhaber und Vater wahnsinnig wird und sich ertränkt.

Durch eine Collage von Shakespeares Text und Liedern von Johannes Brahms, Richard Strauss und Ambroise Thomas, die für diese Figur geschrieben wurden, taucht die Inszenierung in die Welt Ophelias ein: Wie denkt sie über die Geschehnisse um sich herum und ihre Rolle darin?

Die Inszenierung ist eine ästhetische Forschungsreise zu den Motiven und (Ab)gründen dieser Figur. OFFelia steht dabei im Zeichen einer (post)feministische Interpretation, die sich durch Gesang, Video und Körper mit den Grenzen von Weiblichkeit und Identität auseinandersetzt.

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Inszenierung: Till Kleine-Möller

Choreografie: Claudio Gottschalk-Schmitt

Bühne und Kostüme: Nicole Wytyczak

Maskenbild: Miriam Waldenspuhl

Bearbeitung: Stefanie Fischer, Till Kleine-Möller

Dramaturgie: Stefanie Fischer

Licht: Georg Boeshenz

Ton: Udo Terlisten

Video: Nicole Wytyczak

Klavier: Rudi Spring, Ted Ganger

 

Ophelia: Alexandra Flood

Gallerie

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Video